Pfarrkirche Herz Jesu und Antoniuskapelle

Herz-Jesu in der Abenddämmerung

Die katholische Kirche wurde am 22. August 1954 von Dr. Franziskus von Streng, Bischof von Basel und Lugano feierlich eingeweiht. Sie steht unter dem Schutz des Herzens Jesu. Die Glockenweihe fand bereits am 11. Juli 1954 statt.

Die Initiative für den Bau der Kirche ging auf den damaligen Pfarrer Josef Birri (1942-1978 in Herzogenbuchsee) zurück. Erbaut wurde die Kirche durch Salvatore Broggi.

2013/2014 feiern wir mit besonderen Gottesdiensten und verschiedenen Anlässen unter dem Motto Mitenand uf em Wäg das Jubiläum 60 Jahre Pfarrkirche Herz-Jesu.

Bitten wir Gott,
dass auch heute all unser Bemühen gesegnet ist von der Gegenwart Jesu Christi in dieser Kirche, die Raum bietet zur gottesdienstlichen Versammlung und zum absichtslosen Gotteslob.
Dann stossen wir zur tiefsten Freude des heutigen Festtages vor,
und dann dürfen wir mit Recht stolz sein auf diese Kirche.
Es ist dann freilich kein eigensüchtiger Stolz, sondern der Stolz des Glaubens,
der sich an Jesus Christus und seiner verheissenen Gegenwart freut.

Aus der Festpredigt von Bischof Kurt Koch am 50-Jahr-Jubiläum der Kirchweihe, 22. August 2004

Das Patrozinium feiern wir jeweils am Hochfest des Herzens Jesu (dritter Sonntag nach Pfingsten).

   Herz-Jesu Glasfenster über der Orgel. Christus zeigt sein offenes
   am Kreuz verwundetes Herz. Umgeben ist er von
   den Evangelistensymbolen.

 

 

 

 

Kirchenfenster

Zwölf Fenster in unserer Kirche zeigen heilige Frauen und Männer, die schon im Mittelalter mit Herzogenbuchsee und Umgebung verbunden waren und hier verehrt wurden. Das 13. Fenster oberhalb des Eingangs stellt Christus dar mit seinem geöffneten Herzen, Zeichen seiner Liebe. Unsere Kirche ist dem Herzen Jesu geweiht. Alle Fensterbilder stammen vom Basler Künstler Joachim Albert.

"Da uns eine solche Wolke von Zeugen umgibt, wollen auch wir alle Last und die Fesseln der Sünde abwerfen. Lasst uns mit Ausdauer in dem Wettkampf laufen, der uns aufgetragen ist und dabei auf Jesus blicken, den Urheber und Vollender des Glaubens; er hat angesichts der vor ihm liegenden Freude das Kreuz auf sich genommen, ohne auf die Schande zu achten, und sich zur Rechten von Gottes Thron gesetzt" (Hebr 12,1-2).

   Hl. Petrus
   Er erlitt ums Jahr 67 den Kreuzestod für Christus. Vor der
   Reformation war die Kirche zu Herzogenbuchsee dem hl. Petrus
   geweiht.

 

 

 

 

 

 

 

   Hl. Verena kam aus Ägypten nach Solothurn und pflegte die
   Armen und Aussätzigen. Sie starb um 300.

 

 

 

 

 

 

 

   Hl. Niklaus von Flüe
   1417 bis 1487. War Bauer, Ratsherr und Richter. Lebte 20 Jahre
   als Einsiedler im Ranft. 

 

 

 

 

 

 

 

   Hl. Anna mit ihrem Kind, die Mutter Gottes Maria.  

 

 

 

 

 

 

 

 

   Hl. Benedikt
   480-547. Stifter des Benediktinerordens. Im Jahre 1127 wurde in
   Herzogenbuchsee eine Benediktinerpropstei gegründet, die in der
   Reformationszeit aufgehoben wurde.

 

 

 

 

 

 

   Hl. Ulrich
   890-973. War Bischof von Augsburg. In Thörigen bei
   Herzogenbuchsee befand sich eine dem hl. Ulrich geweihte
   Kapelle.

 

 

 

 

 

 

   Hl. Paulus
   Grosser Völkerapostel. Wurde um 67 in Rom enthauptet.

 

 

 

 

 

 

 

   Hl. Margareta um 260 in Antiochien in Pisidien geboren, starb
   den Märtyrertod.

 

 

 

 

 

 

 

   Hl. Felix
   Kam mit der thebäischen Legion nach Zürich, wo er 
   ums Jahr 300 enthauptet wurde. 1728 wurde beim
   Abbrechen der reformierten Kirche Herzogenbuchsee
   die Leichname von Felix und Regula gefunden.

 

  

 

 

 

 

   Hl. Regula erlitt das gleiche Schicksal wie ihr Bruder Felix.

 

 

 

 

 

 

 

 

   Hl. Christophorus
   Lebte im 3. Jahrhundert. War Ritter der Nächstenliebe und
   Christusträger.

 

 

 

 

 

   Hl. Martin   
  
316-397. Römischer Soldat und Bischof von Tours (Frankreich).
   In der früheren Kirche Herzogenbuchsee war ein Altar diesem
   Heiligen geweiht.

 

 

 

 

 

Die Anordnung der Fenster im Längsschiff über der Gemeinde erinnert an ein Wort aus dem Hebräerbrief:Die Heiligen wollen uns als Vorbilder des Glaubens Mut machen auf unserem Lebensweg.  

 

Kapelle

Die kleine Kapelle der Kirche wurde 2005 sanft renoviert und am Ostermontag desselben Jahres eingesegnet. Sie dient für Gottesdienste an Werktagen und für kleine Gruppen. Die Kapelle ist dem hl. Antonius von Padua geweiht. Dieser lebte im 12./13. Jahrhundert.

Antoniusikone in Herz-JesuDie Kapelle ist geschmückt mit einer Ikone des Heiligen  
(2006; Ikonenschreiber: Makarius Tauc, Wiesbaden/Deutschland).
Der Heilige ist im Ordensgewand abgebildet.

In seiner Linken hält er das Evangelium und eine Lilie. Die Lilie hat drei geöffnete Blüten. Diese symbolisieren die Heiligste Dreifaltigkeit. Die drei geschlossenen  Lilienblüten sind Zeichen für das Geheimnis der Dreifaltigkeit.

In seiner rechten Hand hält der hl. Antonius den segnenden Christus, Immanuel   - Gott-mit-uns. Der Heilige hält zwar Christus in seiner Hand, weist aber gleichzeitg auf das Christuskind hin. Die Aussage ist:


Nicht ich, sondern Christus ist die Mitte dieser Ikone!